Antwort auf Vorwürfe an Telegram

Unlängst wurde mir ein durchs Netz getriebener Artikel zugespielt, welcher erneut behauptet das Telegram nicht sicher ist. Dabei wurde aus meiner Sicht einige Faktoren unzulässig vermischt wie Softwaresicherheit und Nutzerverhalten. Ich veröffentliche meinen Kommentar zu diesen Artikel auf der Seite des 3 Weges.

Der Begriff Sicher und Sicherheit scheint ein sehr dehnbarer Begriff zu sein. Meines Wissens ist Telegram selber bisher noch nicht gehackt worden. Sollte es doch so sein, habt Ihr natürlich Recht mit unsicherer Software und das Telegram nicht sicher ist. Das andere aber was Ihr inhaltlich beschreibt hat mit Telegram als Software nichts zu. Es betrifft das Verhalten von Telegram Nutzern. Früher hiess das mal : " Fehler 40 " Der Fehler war 40 cm vor dem Bildschirm zu finden - der Anwender.  Wie beim Auto liegt es am Benutzer ob er Ölwechsel macht und Reifendruck prüft, Zwei-Faktor-Anmeldung benutzt , sein Smartphone sichert ab und zu neu aufsetzt. Sicher ist das mit Arbeit verbunden. Aber das ist immer so wenn man eine höhere Sicherheit will. Denn anders als bei Facebook und Whatsapp gibt Telegram keine Zugänge oder Daten an anfragende Ermittlungsbehörden. So müssen die Beamten nach G10 Gesetz selber manuell aufklären und das Telefon infiltrieren per Spy zur Beweissicherung. Das Verfahren betrifft auch jede andere sicherer oder unsichere Software auf PC Notebook oder Smartphone. Weil der User ausgespäht wird, egal was er auf der jeweiligen Maschiene hat an Software.  Also wird der Bildschirminhalt gesichert und an den Dienst übertragen und alles was man eintippt auch, und dadurch vor der Verschlüsselung ausgeleitet.
Ein 2. Verfahren, was in der Grauzone sich befindet, was die Gerichtsverwertbarkeit unmittelbar betrifft ist der Honeypot. Also ein Honigtopf zum anlocken für an einem Thema interessierte User.  Die Dienste gründen selber Gruppen und Kanäle. An der Quelle sahs der Knabe. Einfacher kann man nicht zu Daten kommen, ist wie bei Facebook, alles an Daten ist bei den Diensten.  Dieses Gruppengründen wird nach unseren Informationen seid ca 1 Jahr verstärkt betrieben.
Also sollte man bei jeder Kommunikationssoftware kritisch sein und nicht naiv davon ausgehen das man mit dem Menschen tatsächlich schreibt, dem man da vermutet.